Die Akupunktur als Teil der chinesischen Medizin ist sicherlich eine der ältesten und meistverwendeten Therapieform der Welt. Auch wenn sie bis heute ohne einen wissenschaftlich-medizinischen Wirksamkeitsnachweis auskommen muss, wie so viele neue Therapien überhaupt. Doch wie formulierte schon Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie von ca. 200 Jahren?

 

"Wer heilt, hat recht."

 

Die chinesische Medizin ist eine reine Erfahrungsmedizin, die auf guter Beobachtungsgabe der alten Therapeuten begründet ist. Im Huang  Di Nei Jing, dem "inneren Klassiker des gelben Kaisers" ist beschrieben, wie wir uns die Meridiane vorzustellen haben. Nämlich als Kanäle, in denen etwas wie Wasser fließt, das wir heute mit dem Begriff Chi oder Lebensenergie beschreiben.

 

Es gibt acht Hauptmeridiane und zwölf weitere Meridiane, die zwischen Haut und Muskelfaszie liegen, und auf denen sich die Akupunkturpunkte befinden. Diese Punkte sind mit einem Schleusensystem vergleichbar, welches die  Energie gleichmäßig über die Kanäle zu verteilen hat, so dass nirgends ein Überfluss oder ein Mangel herrscht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt die Akupunktur bei:

 

 

Eine besondere Form der Akupunktur ist die Augenakupunktur. Sie wird auch am Körper appliziert, hat aber eine besondere Wirkung auf die Augen. Anwendung findet sie bei Retinitis pigmentosa, Maculadegeneration, Grauer und Grüner Star, Kurzsichtigkeit bis zum 21. Lebensjahr, sowie zur Vorbereitung und zur Nachsorge bei Augenoperationen.